Erstbeschreibung: Cope 1861 Ecuador – Milchschlange (Ecuadorian Milk Snake)



Verbreitungsgebiet: Küsten- und untere Bergregion von der Kanalzone und dem östlichen Panama südwärts bis ins südliche Zentral-Ecuador, ausgenommen sind die höheren Regionen der Anden über 2050 m. Ostwärts bis in das Tal des Rio Magdalena in Kolumbien und bis zur Cordillera de la Costa in Venezuela.



Kopfzeichnung: Die Schnauzenspitze ist weiß mit schmalen schwarzen Begrenzungen an den vorderen und hinteren Ecken der Schuppen. Die Oberlippenschilder sind ebenfalls weiß mit einer schwarzen Begrenzung am hinteren Rand. Der restliche Kopf ist bis zur Mitte oder dem hintern Drittel der Scheitelschilder schwarz. Am Hinterkopf zieht sich ein zur Seite breiter werdendes weißes bis orangefarbenes Band, dessen Schuppen an den Spitzen jeweils schwarz pigmentiert sind.



Körperzeichnung Der erste schwarze Ring beginnt eine halbe bis drei Schuppen hinter den Scheitelschildern. Die 10 bis 18 (Ø 14) roten, sehr breiten Körperbänder werden von gelblich bis orangen breiten Bänder unterbrochen, die beidseitig von schwarzen Ringen begrenzt sind. Die roten Schuppen haben keine oder mäßig schwarze Fleckchen an den Spitzen, während die Spitzen der hellen Schuppen ausgiebig schwarze Einlagerungen haben.



Körperunterseite: Alle Körperringe sind fortlaufend um die gesamte Bauchseite der Schlange, wobei die gelblich-orangen Ringe eher breiter werden und die schwarzen Ringe etwas verdrängen.



Bestimmung: Dorsalschuppen 21, Ventralia 209 – 229, Subcaudalia 39 – 51, Supralabialia 7 – 8 (7 in 94%), Sublabialia 8 – 10 (9 in 84%), rote Körperringe 10 – 18, Gesamtlänge bis 199 cm, Jungtiere etwa 25 – 30 cm.



Haltung Über die Zucht und Haltung sowie Verhaltensforschung in der Natur ist sehr wenig bekannt.



Sonstiges: Paarungszeit: April bis Mai